Gelungenes Schweißseminar
Gelungenes Schweißseminar der BJV Kreisgruppe Dingolfing
Am Samstag, 30.5. veranstaltete die BJV-Kreisgruppe ihr erstes Schweißseminar zur Einarbeitung von Jagdhunden auf die Schweißfährte. Seminarleiterin Marion Korzonnek konnte dazu im Revier des Jagdberaters Josef Überreiter drei Gespanne begrüßen.
Zu Beginn erklärte Marion Korzonnek verschiedene Arten, wie man eine Schweißfährte legen kann. So z. B. durch Tupfen mit einem Schwamm am Stock, Spritzen mittels einer Flasche, oder auch mit einem Fährtenschuh oder ohne. Weiterhin wurde auf die Vor- und Nachteile eingegangen und besprochen, was zu beachten ist. Auch die Rahmenbedingungen (Wind, Temperatur, Tageszeit usw.) und deren Auswirkungen wurden erwähnt.
Bevor es an die Praxis ging, wurde erklärt, wie die Schweißhalsung/das Geschirr und der Riemen gehandhabt werden sowie das korrekte Ansetzen auf der Fährte.
Danach ging man daran, für jedes Gespann eine Schweißfährte zu legen. Für den ersten Versuch nur eine kurze Fährte mit einem Haken. Wegen der Trockenheit waren die Bedingungen für das Ausarbeiten der Fährte für die Hunde ausgesprochen schwierig. Bei den einzelnen Fährten ging die Seminarleiterin besonders auf das Ansetzen auf die Fährte ein – und welche Fehler man dabei vermeiden muss. Die erste Aufgabe meisterten alle Hunde mit Bravour. Kritik gab es eher bei den beiden Fährtenlegern für die mangelhafte Markierung der Fährten. Diese ist nämlich Voraussetzung für den Hundeführer, um immer im Bilde zu sein, ob der Hund noch richtig liegt oder vielleicht schon einer Verleitung folgt.
Nachdem jede Arbeit besprochen war, hat jeder Teilnehmer eine neue, längere Fährte für die anderen Hundeführer gelegt. Hierbei konnte das Gelernte gleich umgesetzt werden. Da die Fährten eine gewisse Zeit liegen müssen, wurde die Zwischenzeit genutzt, um persönliche Themen der Hundeerziehung zu bearbeiten. Insbesondere wurde auch auf das Apportieren eingegangen. Zum Abschluss haben alle Teilnehmer dann noch eine Schweißfährte gearbeitet, wobei schon eine deutliche Verbesserung zu erkennen war. Mit viel positiver Rückmeldung wurde das Seminar beendet.







